Am Mittwoch wurden wir gegen 10:00 Uhr gemeinsam mit der FF Hartkirchen zu einem schweren Verkehrsunfall auf der neuen Umfahrung im Ortsteil Karling (Gemeinde Hartkirchen) alarmiert.
Bereits vier Minuten nach der Alarmierung rückte unser TLF-B zur Einsatzstelle auf der B131 aus und traf kurze Zeit später am Unfallort ein. Vor Ort bot sich den Einsatzkräften ein schweres Unfallbild: Insgesamt waren drei Fahrzeuge beteiligt. Ein LKW war nach einer Kollision mit einem PKW im Straßengraben zum Stillstand gekommen. Zudem wurden ein schwer beschädigter sowie ein weiterer beschädigter PKW vorgefunden.
Die eintreffenden Feuerwehrkräfte bereiteten umgehend alles für die technische Rettung des im Fahrzeug eingeklemmten PKW-Lenkers vor. Gleichzeitig wurde die Unfallstelle abgesichert und der schwer beschädigte PKW gesichert. Trotz des raschen Eintreffens sämtlicher Einsatzkräfte konnte dem Lenker leider nicht mehr geholfen werden. Er verstarb noch an der Unfallstelle.
Nach der umfassenden Unfallaufnahme durch die Polizei und dem Eintreffen der Bestattung wurde die verstorbene Person durch die beiden Feuerwehren aus dem Fahrzeug geborgen.
Im Anschluss daran wurden sämtliche beteiligten Fahrzeuge durch Abschleppdienste geborgen. Ausgetretene Betriebsmittel wurden gebunden, verunreinigtes Erdreich abgetragen und abschließend die Fahrbahn gereinigt.
Für unsere Feuerwehr endete dieser tragische und fordernde Einsatz nach rund fünf Stunden. Der gesamte Einsatz konnte nach etwa sechs Stunden abgeschlossen werden.
Ein großer Dank gilt allen eingesetzten Kräften und beteiligten Organisationen – insbesondere der Polizei, dem Rettungsdienst, der Straßenmeisterei sowie den Abschleppdiensten – für die hervorragende und reibungslose Zusammenarbeit unter diesen schwierigen Umständen.
Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt den Hinterbliebenen des Verstorbenen sowie allen vom Unfall Betroffenen.
Respekt gegenüber Einsatzkräften und Betroffenen
Abschließend möchten wir ein Thema ansprechen, das leider zunehmend an Bedeutung gewinnt: Einsatzstellen sind keine Schauplätze für Schaulustige oder eine Gelegenheit, um aus nächster Nähe zuzusehen oder Fotos und Videos anzufertigen.
Auch bei diesem Einsatz mussten mehrfach unbeteiligte Personen, die sich im Nahbereich der Unfallstelle aufhielten, aufgefordert werden, diesen Bereich zu verlassen.
Wir appellieren daher eindringlich an alle: Haltet ausreichend Abstand zu Einsatzstellen und respektiert die Arbeit der Einsatzkräfte sowie die Privatsphäre der Betroffenen und ihrer Angehörigen. Hinter jedem Einsatz stehen Menschen und oft auch schwere persönliche Schicksale. Schaulustige behindern nicht nur die Arbeit der Einsatzkräfte, sondern stellen unter Umständen auch ein zusätzliches Sicherheitsrisiko dar.
Bitte zeigt Respekt und gebt den Einsatzkräften den notwendigen Raum, um ihre Arbeit ungestört und sicher erledigen zu können.